Friedrich Ebert und die SPD bis 1914
Raum 4 ist dem Aufstieg Friedrich Eberts in der SPD und dem wachsenden Erfolg der Sozialdemokratie vor dem Ersten Weltkrieg gewidmet.
Der Parteitag in Jena 1905 wählt Friedrich Ebert in den zentralen Parteivorstand gewählt. Mit seiner Familie zieht er Ende des Jahres nach Berlin. Im Vorstand gehört Ebert mit Herrmann Müller zu den Nachwuchskräften. Nach dem Tod August Bebels 1913 tritt Friedrich Ebert in dessen Fußstapfen als einer von zwei Parteivorsitzenden.
Die SPD eilt seit 1890 von Erfolg zu Erfolg: Bei den Reichstagswahlen 1912, bei denen Friedrich Ebert erstmals ein Reichstagsmandat erringt, erzielt sie mit knapp 35 Prozent der Stimmen ihren bis dahin größten Triumph. Sie stellt die stärkste Fraktion im Reichstag. Innerhalb der SPD nehmen die Spannungen allerdings zu; die Flügel der Partei driften auseinander.
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