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Weiterführende Schulen
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Für die Jahrgangsstufen 8, 9 und 10 aus Hauptschulen, Werkrealschulen, Realschulen und Gymnasien empfiehlt sich eine an den Inhalten und Erfordernissen der Lehr- beziehungsweise Bildungspläne orientierte Führung. Für sie sollte man circa 75 Minuten Zeit einplanen. Sofern möglich, beginnt der Rundgang in der Geburtswohnung Friedrich Eberts: Hier können den Teilnehmern die Lebensverhältnisse einer Kleinhandwerkerfamilie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts verdeutlicht werden. |
Die Familie Ebert dient dabei bewusst als ein Beispiel, um unterrichtsrelevante Begriffe zu erklären: Industrialisierung, Soziale Frage, Landflucht oder die Entstehung des Proletariats und des Wohnungselends in den Städten. Auch dies findet bei der Fortsetzung des Rundgangs in Raum 1 der ständigen Ausstellung eine Vertiefung – bis hin zum „entdeckenden Lernen“.
Nach dem geführten Besuch der Geburtswohnung und der Räume 1 bis 5 der ständigen Ausstellung müsste es Schülern möglich sein, die in den Bildungsplänen unter den Stichworten „Kaiserreich“, „Imperialismus“ und „Erster Weltkrieg“ formulierten Fragen zu beantworten.
| Den hier angesprochenen Jahrgangsstufen steht ein Arbeitsblatt in Form eines Lückentextes zur Verfügung. Es kann im Anschluss an die Führung in knapp 30 Minuten ausgefüllt werden und stellt eine gute Möglichkeit der Lernkontrolle dar. Für Kurse der gymnasialen Oberstufe stehen zweiseitige Arbeitsblätter bereit. Die Beantwortung dieser Fragen stellt zum Teil eine Transferleistung dar – etwa: „Vergleiche die Stellung und die Rechte des damaligen Reichspräsidenten mit der Stellung und den Befugnissen des heutigen Bundespräsidenten. Welche Unterschiede sind erkennbar? Wie kannst Du Dir diese Unterschiede erklären?" |
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