„Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“. Eine Ausstellung des Zentrums für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin und des Zentrums Jüdische Studien Berlin-Brandenburg; Präsentation bis 14. Januar 2018

Sie sind klein, teilweise gar unscheinbar, aber keineswegs harmlos: Aufkleber, Marken und Sticker, die Judenfeindlichkeit, Rassismus und Hass gegen Minderheiten propagieren.
Die deutsch-englische Sonderausstellung zeigt historische und aktuelle Beispiele solcher kleinformatiger Drucksachen, wie sie seit dem 19. Jahrhundert massenhaft verbreitet werden.
Anhand von Klebezetteln lässt sich die Geschichte des Antisemitismus und Rassismus vom Ende des 19. Jahrhunderts bis heute erzählen. Sie transportieren Feindbilder, schüren Vorurteile und rufen zum Teil unverhohlen zu Gewalt und Verfolgung auf. Neben Hass und Hetze findet aber auch die Gegenwehr ihren Ausdruck in diesem Kommunikationsmittel: Jüdische Organisationen und andere gesellschaftliche Gruppen setzen der Bilderflut eigene Motive entgegen, um den aggressiven Botschaften entgegenzutreten.
Die Ausstellung »Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute« will den Blick schärfen für Bilder, Parolen und Symbole und dazu anregen, sich mit tradierten und neuen Erscheinungsformen von Antisemitismus und anderen menschenfeindlichen Ressentiments auseinanderzusetzen.


Und hier ein aktueller Aufruf der Arbeitsgemeinschaft "Orte der Demokratiegeschichte":

 

Kontakt

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