Veranstaltungen

Mittwoch, 25.04.2018 , 19:00

Antisemitismus in Deutschland – gestern und heute

Vortrag von Wolfgang Benz (Berlin)


Beschreibung

Ein unterschwellig immer vorhandenes Phänomen erlebt seine öffentliche Renaissance: der Antisemitismus. Wer geglaubt hat, dass Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft weitgehend verschwunden oder gar überwunden sei, wurde in der jüngeren Zeit eines Besseren belehrt. Antisemitische Aktionen in Wort, Schrift und Tat, unterfüttert mit klassischen rechtsextremen Parolen, gefährden die Demokratie. Es ist Zeit, aufzuklären und zu analysieren, welche Mechanismen den Hass auf Juden prägen und welche Formen die Verbreitung von judenfeindlichen Vorurteilen in der deutschen Gesellschaft annimmt.

Diesen Fragen geht mit Prof. Dr. Wolfgang Benz, Verfasser von Standardwerken zum Nationalsozialismus, zum Widerstand und zum Antisemitismus, einer der besten Kenner des alten und des neuen Antisemitismus nach. In seinen zahlreichen Arbeiten hat Wolfgang Benz, von 1990 bis 2011 Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung an der Technischen Universität Berlin, Ursachen, Funktionen und Wirkungen des Antisemitismus in seiner historischen Dimension ergründet: „Judenfeindschaft gilt als das älteste soziale, kulturelle, religiöse und politische Vorurteil der Menschheit“.

Der Eintritt zu diesem Vortrag, der im Rahmen der Sonderausstellung „Angezettelt. Antisemitische und rassistische Aufkleber von 1880 bis heute“ stattfindet, ist frei.


Veranstalter

Stiftung Friedrich-Ebert-Gedenkstätte


Veranstaltungsort

Ebert-Haus


 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Pfaffengasse 18
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/9107 - 0
Fax: 06221/9107 - 10  
E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de


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