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Neujahrsempfang
Am 15. Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte statt.

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Der Vorsitzende des Vorstandes, Jan Hoesch, ließ das vergangene Jahr Revue passieren. Er erinnerte an den letztjährigen Wechsel in der Geschäftsführung von Ulrich Graf zu Dr. Walter Mühlhausen, der die millionste Besucherin seit Bestehen der Gedenkstätte begrüßen konnte. Mehr als 62.000 kamen allein im vergangenen Jahr. |
| Als Festredner würdigte Prof. Dr. Jochen A. Frowein, langjähriger Direktor des Max-Planck-Instituts für Völkerrecht, die Weimarer Verfassung und das Grundgesetz. Seiner Ansicht nach trägt nicht die Verfassung von 1919 die Schuld am Scheitern der ersten deutschen Republik, denn: „Ein demokratischer Staat kann ohne eine Mehrheit demokratisch gesonnener Menschen nicht überleben.“ Das Grundgesetz habe Schwächen der Weimarer Verfassung erfolgreich vermieden. Den größten Erfolg des Grundgesetzes nannte Prof. Frowein die Einführung einer Verfassungsgerichtsbarkeit, die in Weimar fehlte. |
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Mit Gedanken zu ihrem Schulprojekt „Brundibar und die Kinder von Theresienstadt“ beendeten Dania Graf und Gedi Schueppenhauer vom Hölderlin-Gymnasium den offiziellen Teil des Empfangs. |
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