Im Jahr 1960, 35 Jahre nach Friedrich Eberts Tod, gab Alfred Nau, der damalige stellvertretende Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, den Anstoß für die Einrichtung einer Gedenkstätte zu Ehren des ersten Reichspräsidenten. Zusammen mit der Stadt Heidelberg richtete die Friedrich-Ebert-Stiftung im Geburtshaus Eberts eine Gedenkstätte ein. Die Gestaltung übernahm das Kurpfälzische Museum der Stadt Heidelberg, das vor der Aufgabe stand, auf nur rund 50 Quadratmetern Leben und Werk Friedrich Eberts darzustellen. Die Eröffnung fand am 7. Mai 1962 in Gegenwart von Bundespräsident Heinrich Lübke und des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Kurt-Georg Kiesinger statt.
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So sah die erste Ausstellung von 1962 in den Geburtsräumen von Friedrich Ebert aus. |
Nach dem Hinzukauf weiterer Gebäude um die Geburtswohnung Eberts herum zu Beginn der 1980er Jahre konnte eine größere Gedenkstätte mit erweiterter inhaltlicher Ausgestaltung in Angriff genommen werden. Die Gedenkstätte erhielt Ende 1986 die Form einer bundesunmittelbaren Stiftung des öffentlichen Rechts. Eine Projektgruppe erarbeitete eine neue Dauerausstellung. Am 11. Februar 1989, am 70. Jahrestag der Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten, öffnete die Gedenkstätte mit einer auf 275 Quadratmeter ausgeweiteten Ausstellung über das Leben und die Zeit Friedrich Eberts in Anwesenheit von Bundespräsident Richard von Weizsäcker ihre Tore.
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Über zwei Jahre lang dauerten die Bauarbeiten 1987/88 rings um die Geburtswohnung Eberts herum zur Vergrößerung der Gedenkstätte. |
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Blick in die 1989 eröffnete Dauerausstellung

Das nachgebildete Arbeitersekretariat |
Diese Ausstellung wurde inhaltlich, konzeptionell und gestalterisch überarbeitet und am 14. Juli 2007 feierlich eröffnet. Sie setzt stärker als ihre Vorgängerin auf optische Reize, moderne mediale Präsentationsformen und orientiert sich an den Anforderungen an zeitgemäße Ausstellungsvermittlung.
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Eindrücke von der neuen Dauerausstellung |
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Informieren sie sich hier näher über unsere neue Dauerausstellung.
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