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Rückschau 2019

Januar

Neujahrsempfang mit Johannes Kahrs am 21. Januar 2019

Am 21. Januar 2019 ließ die Stiftung auf ihrem Neujahrsempfang die Arbeit des zurückliegenden Jahres Revue passieren und bot zugleich eine Vorschau auf künftige Aktivitäten und Vorhaben.

Darüber hinaus widmete sich Johannes Kahrs, seit über 20 Jahren Mitglied des Deutschen Bundestages, in seinem Festvortrag einem Vergleich der zwei deutschen Demokratien im 20. Jahrhundert. Johannes Kahrs ist Haushaltspolitscher Sprecher der SPD, Sprecher des Seeheimer Kreises sowie u. a. Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold.




Februar

Matinee des Bundespräsidenten im Schloss Bellevue in Erinnerung an Friedrich Ebert

Vorempfang von Bundespräsident Frank Walter Steinmeier mit Joachim Gauck und Daniela Schadt sowie den ordentlichen Mitgliedern des Kuratoriums, dem Vorstand und dem Vorsitzenden des Wissenschaftlichen Beirats unserer Stiftung.

Am 11. Februar 2019 erinnerte Frank-Walter Steinmeier in einer Matinee an den ersten demokratischen Reichspräsidenten Friedrich Ebert. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir diese Veranstaltung mitgestalten durften.

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Wissenschaftliche Tagung "Verfassungskultur in der Weimarer Republik" im Deutschen Bundestag vom 11. bis 13. Februar 2019

Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte veranstaltete im Deutschen Bundestag gemeinsam mit dem Ausschuss für Kultur und Medien des Deutschen Bundestages vom 11. bis zum 13. Februar das wissenschaftliche Symposium "Verfassungskultur in der Weimarer Republik". Es fand statt im Anschluss an die Matinee des Bundespräsidenten zur Würdigung von Reichspräsident Friedrich Ebert.

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Hier ein Tagungsbericht, erschienen in H-Soz-Kult:




Im Rahmen eines Empfangs durch den Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Thomas Oppermann, am 12. Februar 2019 wurde der neuerschienene, von Walter Mühlhausen bearbeitete Bildband "Friedrich Ebert. Sein Leben in Bildern" präsentiert.


Friedrich-Ebert-Fest am 17. Februar 2019

Nachdem wir vom 11. bis 13. Februar bei der Matinee des Bundespräsidenten und bei der wissenschaftlichen Tagung "Verfassungskultur in der Weimarer Republik" in Berlin an den 100. Jahrestag der Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten erinnert haben, wurde es am darauf folgenden Wochenende beim Friedrich-Ebert-Fest bei uns im Heidelberger Friedrich-Ebert-Haus deutlich lauter und bunter.
Den Auftakt des Fests machte Jo van Nelsen mit seinem Programm "Solang nicht die Hose am Kronleuchter hängt …!". Begleitet am Klavier von Bernd Schmidt präsentierte van Nelsen die witzigsten, frivolsten und absurdesten Schlager und Chansons der Jahre 1919 bis 1933 und sorgte damit beim Publikum für viel Begeisterung und Applaus, unzählige wippende Füße und viele Lacher.

Im Anschluss konnten sich die Besucher mit leckerer Gulasch- und vegetarischer Linsensuppe aus der Gulaschkanone für das weitere Programm stärken: Für gute Stimmung sorgte am frühen Nachmittag das Saxophon-Ensemble der Musikschule Rastatt mit bekannten Hits der Musikgeschichte. Bei der Ebert-Rallye durch die Geburtswohnung Eberts und "sein" Viertel begaben die Teilnehmer sich auf die Spuren Eberts.
Wie Friedrich Ebert als Kind in einem Fass die Pfaffengasse runterrollte, war nur eine der Anekdoten, die der Geschichtenerzähler Dirk Nowakowski bei seinem Familiennachmittag "Geschichten aus der Pfaffengasse" zum besten gab. Im Anschluss an die Erzählstunde konnten die Besucher Stoffbälle, Wunderscheiben und Brummknöpfe basteln, die gleich begeistert getestet wurden.


Friedrich-Ebert-Gedächtnis-Vortrag mit Kurt Beck am 28. Februar 2019

Am 28. Februar, dem Todestag Friedrich Eberts, erinnerte die Stiftung mit dem jährlichen Friedrich-Ebert-Gedächtnis-Vortrag an das Leben und Werk ihres Namensgebers. 
In diesem Jahr, in dem wir den 100. Jahrestag der Wahl Eberts zum Reichspräsidenten feiern, konnten wir Kurt Beck, den ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Rheinland-Pfalz und Vorstandsvorsitzenden der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn/Berlin), für den Vortrag gewinnen. Beck sprach über Ebert als Staatsmann, Sozialdemokrat und Mensch. Dabei arbeitete er besonders den Gegenwartsbezug der Geschichte der Weimarer Republik heraus und betonte, warum die Erinnerung an Friedrich Ebert auch heute noch wichtig ist.


 

März

Internationaler Frauentag am 8. März 2019

Am Internationalen Frauentag durften wir die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Petra Pau bei uns im Friedrich-Ebert-Haus begrüßen. In ihrer Festrede erinnerte Pau an die Einführung des Frauenwahlrechts durch die von Friedrich Ebert geführte Revolutionsregierung 1919, aber auch an die schwierigen Kämpfe bei der Umsetzung der Gleichberechtigung von Mann und Frau - in der Weimarer Republik und in der Bundesrepublik. Sie mahnte, dass auch heute noch viel getan werden müsse für die Gleichberechtigung und zitierte dabei Christine Bergmann: „Wir müssen aufpassen, dass der Zug nicht rückwärts fährt und mühsam errungenes Terrain nicht verloren geht. Nichts ist für immer errungen!“ 
Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von "Evas Schwestern". Zum fünften Mal in Folge feierten wir den diesjährigen Internationalen Frauentag gemeinsam mit dem DGB Kreisverband Heidelberg Rhein-Neckar. Vielen Dank für die gute Zusammenarbeit.
Am Nachmittag informierte Petra Pau sich bei einer Führung durch die Gedenkstätte über Friedrich Ebert und sein Wirken und trug sich im Rathaus in das goldene Buch der Stadt Heidelberg ein.

Sehen Sie hier einen Bericht zum Besuch von Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau anlässlich des Weltfrauentags am 8. März 2019

https://www.mrn-news.de/2019/03/10/heidelberg-ob-eckart-wuerzner-frauenrechte-sind-nicht-nur-am-weltfrauentag-thema-385295/ 


April

Buchvorstellung Christof Rieber "Albert Einstein und die Weimarer Republik" am 11. April 2019

Am 11. April 2019 stellte der Historiker Christof Rieber im Friedrich-Ebert-Haus seine Biografie über Albert Einstein vor. In seinem Vortrag lieferte Rieber ein facettenreiches Bild des eigenwilligen Nobelpreisträgers, dessen Nonkonformismus Physik, politisches Engagement und Privatleben prägte.




"Demokratie wagen? Baden 1818-1919". Sonderausstellung im Friedrich-Ebert-Haus vom 21. Februar bis 21. April 2019


2018 und 2019 gilt es an zwei wichtige Ereignisse der badischen Geschichte zu erinnern: 1818 wurde im Großherzogtum die für ihre Zeit wegweisende, frühkonstitutionelle Verfassung erlassen. 1919 erhielt der Freistaat Baden eine der demokratischsten Verfassungen der Zeit. Die Ausstellung des Generallandesarchivs Karlsruhe „Demokratie wagen? Baden 1818-1919“ zeichnet anhand einer Vielzahl aussagekräftiger und bislang unbekannter Dokumente und Exponate den Weg Badens von der Monarchie zur Republik nach.

Mehr Informationen zur Ausstellung



Mai

Veranstaltung des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung: "Es lebe die Demokratie! Die Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten vor 100 Jahren" - Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Walter Mühlhausen am 14. Mai 2019

Am 14. Mai 2019 war Prof. Dr. Walter Mühlhausen zu Gast bei der Veranstaltung "Es lebe die Demokratie! Die Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten vor 100 Jahren" des Landesbüros NRW der Friedrich-Ebert-Stiftung in Wesel.
Im Anschluss an seinen Vortrag über "Das Erbe von Friedrich Ebert an die Demokratie in Deutschland" diskutierte Mühlhausen gemeinsam mit dem SPD-Landtagsabgeordneten René Schneider und dem Dinslakener Caritas-Direktor Michael van Meerbeck als Sprecher des regionalen "Bündnis für Demokratie und Toleranz" über Entstehung, Gegenwart und Zukunft der Demokratie in Deutschland. 
Wir danken den Organisatoren der Veranstaltung und allen Beteiligten für die lebendige Debatte über den Wandel, die Gefährdung und die Perspektiven der Demokratie.

„Kaisersturz - Chancen und Grenzen eines Dokudramas“. Filmvorführung und Gespräch mit dem Drehbuchautor Dirk Kämper am 15. Mai 2019

Am 15. Mai 2019 setzte sich Dirk Kämper, der Drehbuchautor des Dokudramas "Kaisersturz", auf der Grundlage ausgewählter Filmszenen mit den Chancen und Grenzen eines Dokudramas auseinander. Außerdem gab Kämper Einblicke in die Arbeitsweise eines Drehbuchautors.
Das ZDF-Dokudrama „Kaisersturz“ erzählt den entscheidenden Machtkampf zwischen dem alten Regime und den erstarkenden demokratischen Kräften von September bis November 1918. Anhand von Hauptakteuren gegensätzlicher Lager führt der Film vor Augen, unter welch dramatischen Bedingungen sich der Übergang von der Monarchie zur Republik im November 1918 vollzog und welche Bürden der jungen deutschen Demokratie damit aufgeladen wurden. 


"Erich Kästner trifft Joachim Ringelnatz" - Liederband mit Johannes Göbel und Martin Mock am 6. Juni 2019

Umsturz, Aufbruch und Hoffnungen stehen für die Zeit der Weimarer Republik zwischen zwei Weltkriegskatastrophen. Joachim Ringelnatz (1883-1934) und Erich Kästner (1899-1974) waren Autoren dieser Zeit. Sie waren Zeitgenossen, sind einander aber nie begegnet. 
Johannes Göbel (Rezitation) und Martin Mock (Gitarre & Gesang) sorgten bei ihrem Liederabend „Fantasie von übermorgen: wäre alles so leicht zu lösen. Erich Kästner trifft Joachim Ringelnatz“ am 6. Juni 2019 für eine virtuelle Begegnung der beiden Dichter. Die Texte der beiden Protagonisten verbanden sich zu einem Pas de deux und ergaben ein ergreifendes Zeitbild der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Aktualität der menschlichen, sozialen und politischen Grundwahrheiten überraschte und berührte.


Juni

Stummfilmvorführung im Hof am 27. Juni 2019: "Sumurun" (1920)

Am 27. Juni 2019 zeigte die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte im Innenhof des Friedrich-Ebert-Hauses den Stummfilm „Sumurun“ von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1920 in einer restaurierten und mit Musik unterlegten Fassung. Das orientalische Märchen spielt im Bagdad des 9. Jahrhunderts und handelt von Liebe, Eifersucht, schönen Frauen, Mord und Totschlag. Der Film von Lubitsch basiert auf einer Pantomime von Friedrich Freksa, die bereits 1910 von Max Reinhardt verfilmt worden war und erzählt die spannenden Verwicklungen rund um Sumurun, die Lieblingsfrau des Scheichs. 
Wir haben den Filmabend bei traumhaftem Wetter und einer tollen Atmosphäre im Innenhof sehr genossen.


Juli

Sommerfest im Hof: "30 Jahre Friedrich-Ebert-Fest" am 6. Juli 2019

Am Samstag, den 6. Juli 2019, feierte die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte das 30. Jubiläum der Eröffnung des Friedrich-Ebert-Hauses mit einem Sommerfest im Innenhof. Seit drei Jahrzehnten vermittelt die Stiftung rund um die Geburtswohnung Eberts und die Dauerausstellung mit vielfältigen Veranstaltungen Einblicke in die Geschichte der Weimarer Republik.

  • Patricio Padilla & Sol del Sur
  • Die Zwei von der Klangstelle
  • Diether Scheithe und Markus Weber von Die Zwei von der Klangstelle

Zunächst sorgten Patricio Padilla & Sol del Sur mit lateinamerikanischen Klängen für gute Stimmung. Im Anschluss gingen Die Zwei von der Klangstelle in ihrem Programm „Mit der leichten Muse gegen das Vergessen. Die 1920er und 30er Jahre“ auf eine musikalische Zeitreise. Der Abend mit Liedern, Melodien und literarischen Kostbarkeiten präsentierte die schillernde Unterhaltung der Goldenen Zwanziger Jahre, zeigte aber auch den Weg in die Unterdrückung während der NS-Diktatur.




Oberbürgermeister Peter Tschentscher im Friedrich-Ebert-Haus am 11. Juli 2019

Am 11. Juli 2019 war der Hamburger Oberbürgermeister Peter Tschentscher zu Besuch bei uns im Friedrich-Ebert-Haus. Zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Lothar Binding, der Mitglied unseres Kuratoriums ist, besichtigte er sehr interessiert die Geburtswohnung und die Dauerausstellung.





August

Prof. Dr. Walter Mühlhausen beim Verfassungsfest auf der Schwarzburg am 11. August 2019

Am 11. August 2019 sprach Prof. Dr. Walter Mühlhausen auf dem Verfassungsfest der Friedrich-Ebert-Stiftung auf der Schwarzburg über "Friedrich Ebert in Weimar und Schwarzburg". Anschließend diskutierte er mit Heilwig von Massow und Dr. Holger Poppenhäger über "Verfassung und Demokratie".



Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Walter Mühlhausen in das Workshopprogramm zum "Reichstags-Reenactment" beim Kunstfest Weimar am 21. August 2019

Prof. Walter Mühlhausen bei seinem Einführungsvortrag in das Workshopprogramm beim Kunstfest Weimar (© Weimarer Republik e.V.)

Das Kunstfest Weimar beschäftigte sich 2019 mit der Gründung der Weimarer Republik 100 Jahre zuvor. Zur Eröffnung des Festivals am 21. und 22. August 2019 trugen Schauspieler, prominente Politiker und Weimarer Bürger bei einem "Reichstag-Reenactment" Reden aus der Nationalversammlung vor. Außerdem versammelte sich das Publikum auf dem Theaterplatz, um Fotos des Auszugs der Nationalversammlung im August 1919 nachzustellen.
Begleitet wurde das Reenactment von Workshops, die der Weimarer Republik e.V. gemeinsam mit dem Kunstfest initiiert hatte. Prof. Dr. Walter Mühlhausen hielt den Eröffnungsvortrag im Workshopprogramm.

September

Die Eröffnung der Sonderausstellung "Demokratie als Lebensform. Eine Wanderausstellung zu Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp" am 19. September 2019

Die Kuratorin Dr. Gudrun Kruip eröffnet die Sonderausstellung

Am 19. September eröffnete Dr. Gudrun Kruip die von ihr kuratierte Sonderausstellung "Demokratie als Lebensform. Eine Wanderausstellung zu Theodor Heuss und Elly Heuss-Knapp". Die Ausstellung ist bis zum 10. Mai 2020 im Friedrich-Ebert-Haus zu sehen. Mehr Informationen zur Sonderausstellung finden Sie hier .




Lesung und Gespräch mit dem Autor Parick Deville aus seinem Roman „Taba-Taba“ am 24. September 2019

Patrick Deville (Mitte) mit Holger Fock und der Vorstandsvorsitzenden des deutsch-französischen Kulturkreises Heidelberg e.V. Dr. Erika Mursa 

In seinem Roman "Taba-Taba" rollt Deville die Geschichte seiner eigenen Familie auf, beginnend mit dem Jahr 1862, in dem die Urgroßmutter als Vierjährige aus Ägypten nach Frankreich kam und spürt dabei den Wechselwirkungen zwischen persönlicher und politischer Geschichte nach. Die Lesung am 24. September 2019 fand in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V. statt.




Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen gemeinsam mit der Evangelischen Akademie Frankfurt anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Reichspräsidentschaft Friedrich Eberts mit Prof. Dr. Walter Mühlhausen am 25. September 2020

Nach seinem Eröffnungsvortrag diskutierte Prof. Dr. Walter Mühlhausen am 25. September 2019 bei einer gemeinsamen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung Hessen und der Evangelischen Akademie Frankfurt mit Edelgard Bulmahn und Kaweh Mansoori unter dem Titel "Risse in der Republik- Friedrich Ebert (1871-1925)".


Oktober

Buchvorstellung Karl-Rudolf Korte "Gesichter der Macht" am 9. Oktober 2019

Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte und Prof. Dr. Walter Mühlhausen 

Welche Gestaltungsmöglichkeiten und Handlungsspielräume hat der Bundespräsident im politischen System der Bundesrepublik Deutschland? Welche Potenziale der Macht nutzten die Amtsinhaber, welche ließen sie brachliegen? Diesen und anderen Fragen ging Karl-Rudolf Korte in der Vorstellung seines Buches „Gesichter der Macht. Über die Gestaltungspotenziale der Bundespräsidenten“ am 9. Oktober im Friedrich-Ebert-Haus nach.

November

Vortrag Dr. Kai Nowak "Filmskandale und die politische Kultur der Weimarer Republik" am 7. November 2019

Die Darstellung von Nacktheit und Sexualität, Gewalt und Verbrechen, Weltkriegsinterpretationen oder Monarchenbilder - es gab viele Auslöser für Filmskandale in der Weimarer Republik. In seinem Vortrag am 7. November 2019 vermittelte Dr. Kai Nowak anhand zahlreicher Fallbeispiele ein lebendiges Bild des Zusammenspiels von Film, Politik und Wertewandel in der Weimarer Republik. 


Grammophon-Lesung von Jo van Nelsen "Hans Fallada - Kleiner Mann, was nun?" am 17. November 2019

Jo van Nelsen liest Hans Fallada

Einen guten Roman zu lesen, ist schön. Noch viel schöner ist es jedoch, ihn von Jo van Nelsen vorgelesen zu bekommen. Mit Musik der zwanziger und dreißiger Jahre von Original-Schellackplatten und zeitgenössischen Fotos ließ der Schauspieler und Chansonsänger am 17. November die Urfassung des Romans „Kleiner Mann, was nun?“ von Hans Fallada im Friedrich-Ebert-Haus lebendig werden.
Die Lesung war ein gelungener Abschluss unserer Veranstaltungen im Jahr 2019 zum 100. Jubiläum der Wahl Friedrich Eberts zum Reichspräsidenten. Besonders die Passagen der ungekürzten Originalfassung, die in früheren Ausgaben aus politischen oder verlegerischen Gründen gestrichen worden waren, gaben eindrucksvolle Einblicke in die politischen und sozialen Umstände zu Beginn der Dreißigerjahre.

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail:
friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag: 10 - 16 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten ab dem 1. Oktober: Ab Oktober hat das Friedrich-Ebert-Haus bis 17 Uhr geöffnet.
Am 3. Oktober ist die Gedenkstätte regulär geöffnet.

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