Sie sind hier: Startseite

Friedrich-Ebert-Gedenkstätte bis auf Weiteres geschlossen

Aufgrund der bundesweiten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleibt die Gedenkstätte bis auf Weiteres geschlossen.
Wir bitten um Verständnis.
Bleiben Sie gesund.

Virtueller Rundgang

Einen virtuellen Rundgang durch die Geburtswohnung Eberts finden Sie auf der Seite Leo BW des Landearchivs Baden-Württemberg .

Das Friedrich-Ebert-Haus mit dem Audioguide online entdecken

Die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte bleibt, wie alle anderen Museen, im Dezember geschlossen. Doch es gibt eine neue Möglichkeit, die Gedenkstätte jederzeit auch von zu Hause aus zu entdecken. Wir haben unseren Audioguide so weiterentwickelt, dass er nun als Web-App über den Internetbrowser auf dem Smartphone oder PC abgerufen werden kann.

Die Hörführung vermittelt viele Hintergrundinformationen zum ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert und seiner Zeit. Da die Hörstationen voneinander unabhängig sind, kann sich jede Besucherin/jeder Besucher seine ganz persönliche Führung zusammenstellen – während des Ausstellungsbesuchs über das kostenlose WLAN, und in Zeiten geschlossener Museen eben auch zu Hause oder unterwegs.

Den Audioguide gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Der deutsche Audioguide verfügt über eine Vertiefungsebene für einen ausführlichen Rundgang.
Hören Sie mal rein!

ZUM AUDIOGUIDE

Die Audioguide-Web-App wird gefördert aus dem Programm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Ebert-Quiz im Dezember

Am 23. Dezember 1924 erging in einem Prozess, den Friedrich Ebert gegen den Journalisten Erwin Rothardt angestrengt hatte, ein weithin Aufsehen erregendes Urteil. Ebert musste dabei zum wiederholten Male schmerzlich erfahren, dass der Gang vor Gericht nur eine stumpfe Waffe gegen die Hetzkampagne der Republikgegner darstellte. Zur Ehrenrettung seines Amtes und der Republik führte Ebert über 200 Prozesse – mit nur mäßigem Erfolg.
Höhepunkt war das Verfahren gegen Rothardt. Das Gericht stellte in seinem am Abend vor Heiligabend ergangenen Urteil fest, Ebert habe durch seinen Eintritt in die Leitung eines Streiks im Januar 1918 „Landesverrat“ begangen. Das demokratische Staatsoberhaupt ein Landesverräter? Das Skandalurteil war nicht nur Rufmord am Reichspräsidenten, sondern auch ein schwerer Schlag gegen die noch ungefestigte, junge Republik.


Unsere Frage:
In welcher Stadt fand dieser spektakuläre Prozess statt?

a) Dresden
b) Schwarzburg/Thüringen
c) Magdeburg
d) München
e) Heidelberg
 
Unter den richtigen Einsendern verlosen wir:
 
1. Preis - Bildband über Friedrich Ebert
2. Preis - Katalog zur Dauerausstellung
3. Preis - Kleine Ebert-Biografie
 
Die richtige Antwort schicken Sie per Mail bis zum 14. Dezember 2020 an friedrich@ebert-gedenkstaette.de .

Alle Einsender*innen, die uns mit der Lösung auch ihre Adressen mitteilen, erhalten von uns einen Ebert-Kalender für das Jahr 2021 zugeschickt. Die Adressen werden nur für den Versand der Kalender verwendet und anschließend gelöscht.
  
Unter allen richtigen Einsendungen werden die Gewinner*innen unter Ausschluss des Rechtswegs ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die E-Mail-Adresse werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels, d. h. die Verlosung und die Kontaktaufnahme zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung genutzt. Die erhobenen E-Mail-Adressen werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht. Mitarbeiter*innen der Stiftung dürfen nicht teilnehmen. 
 
Verantwortlich: Dr. Regine Konzack/Prof. Dr. Walter Mühlhausen

Ort der Demokratiegeschichte

Ein bundesweites Projekt hat die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte als Ort der Demokratiegeschichte identifiziert. Sie gehört zu einer ersten Liste mit 100 Standorten, an denen die lange und wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland beispielhaft ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Weimarer Republik e.V. die Liste erarbeitet und auf der Internetplattform www.demokratie-geschichte.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

„Wir laden dazu ein, in den einzelnen Regionen nach den Wurzeln unserer heutigen Demokratie zu suchen“, erklärt Projektleiter Dr. Markus Lang. Die Geschichte der deutschen Demokratie sei noch immer relativ unbekannt; zahlreiche Orte, an denen wichtige Ereignisse auf dem Weg zu Freiheit, Grundrechten und Partizipation stattfanden, seien in Vergessenheit geraten. Sie besser zu kennen, wäre für die Bundesrepublik ein großer Gewinn, denn dadurch werde deutlich: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wurde erkämpft und muss tagtäglich verteidigt werden. Die nunmehr aufgestellte Liste ist nur ein erster Schritt, schon in Kürze wird es Ergänzungen geben. In den nächsten Jahren sollen die Orte der Demokratiegeschichte zudem stärker beworben und auch miteinander vernetzt werden, damit die Wurzeln unserer heutigen Demokratie besser sichtbar werden.

30 Jahre Deutsche Einheit - Eckart Würzner im Gespräch


Gemeinsam blicken wir Politikergedenkstiftungen des Bundes mit einem Videoprojekt zurück auf die Geschichte der Deutschen Einheit. Wir sprechen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über das historische Ereignis und die Frage, wie wir unsere Demokratie lebendig erhalten und weiter gestalten können. 

In unserem Video spricht Prof. Dr. Walter Mühlhausen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner über seine persönlichen Erinnerungen an die Wiedervereinigung, seine Wünsche für die Zukunft und über den Namensgeber unserer Stiftung Friedrich Ebert.

Alle Videos finden Sie auf der neuen Webseite der Politikergedenkstiftungen: www.politikergedenkstiftungen.de

Wir sind jetzt auch auf Instagram!

Neben Neuigkeiten zu Veranstaltungen und Publikationen stellen wir auf Instagram unter @friedricheberthaus  einige unserer Objekte und Schätze aus dem Museum online vor. Des Weiteren gibt es jede Menge Hintergründe, Fun Facts zu Friedrich Ebert und Impressionen aus dem Haus. Schauen Sie vorbei!

Neuerscheinung:

Weimar und die Welt. Globale Verflechtungen der ersten deutschen Republik

(Schriftenreihe Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte; Band 17)

Herausgegeben von Christoph Cornlißen und Dirk van Laak

Göttingen 2020
392 Seiten, mit 8 Abb. und 2 Tab.
45,00 Euro
ISBN: 978-3-525-35695-1

Trotz der vielen transnationalen und transkulturellen Trends in der Forschung zur deutschen Geschichte ist die Verflechtung der Weimarer Republik mit der übrigen Welt bislang seltsam unterbelichtet geblieben. Die Beiträge des Bandes lenken den Blick auf vielfältige Aspekte dieser Thematik und stellen die vorherrschende These der Globalgeschichtsschreibung infrage, es handle sich bei der Zwischenkriegszeit um eine Zeitspanne der »Deglobalisierung«. Das Buch liefert eine längst überfällige Korrektur der Historiographie und trägt zur Entprovinzialisierung der deutschen Geschichte bei.

Blick ins Buch:

Medienecho

Die "Goldenen Zwanziger" - Interview mit Dirk Schumann im Deutschlandfunk

Der Vorsitzende unseres wissenschaftlichen Beirats Prof. Dr. Dirk Schumann sprach am 9. Januar 2020 im Deutschlandfunk über die "Goldenen Zwanziger".
Anhören können Sie sich das Interview unter folgendem Link:
https://srv.deutschlandradio.de/themes/dradio/script/aod/index.html?audioMode=3&audioID=799426&state=



Dokumentation "100 Jahre Weimarer Republik" auf Phoenix

Guido Knopp war für die Dokumentation "100 Jahre Weimarer Republik" zu Gast im Friedrich-Ebert-Haus und sprach mit Prof. Dr. Walter Mühlhausen.
Ausgestrahlt wurde das Feature am 9. November 2018 auf Phoenix. Wer es verpasst hat oder noch einmal anschauen möchte, kann dies hier tun.



Prof. Dr. Walter Mühlhausen im SWR2-Kulturgespräch über Friedrich Ebert und die Rolle der SPD zum Kriegsende 1918

Der SWR2 war zu Besuch im Friedrich-Ebert-Haus und sprach mit Prof. Dr. Walter Mühlhausen über Friedrich Ebert und die Rolle der SPD in der Novemberrevolution von 1918.




Ein Beitrag von der Fondation Jean Jaurès über Friedrich Ebert:

https://jean-jaures.org/nos-productions/les-choix-de-friedrich-ebert



"Wir müssen den Rechsstaat schützen" - Walter Mühlhausen im Interview mit der Rheinpfalz

Am 4. Juli 2019 erschien in der Rheinpfalz ein Interview mit Walter Mühlhausen über Friedrich Ebert. 

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail:
friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte ist bis auf Weiteres geschlossen.

Newsletter

Abonnieren

Veranstaltungen

Mitglied im Netzwerk Museen Zeitwende 1918/19

Weitere Informationen:

Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte