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Januar

Hier sehen Sie einige Impressionen von unserem Neujahrsempfang am 13. Januar.

Der Festredner, Prof. Dr. Johannes Heil (Bildmitte), Rektor der Hochschule für jüdische Studien, sprach zum Thema "Krieg in der jüdischen Erinnerung"
Roland Platz, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung, konnte ein volles Haus begrüßen. Nicht zu vergessen...
...Jubilare und Neueinsteiger im Dienst der Stiftung. V. l. n. r.: Astrid Brandt, Dr. Bernd Braun, Irene Matsché-Lechner, Anke Ratjen und Monika Möhring.

Der Februar...

...begann mit dem Friedrich-Ebert-Gedächtnisvortrag am 4. Februar, dem Geburtstag Friedrich Eberts. Ihn hielt Markus Meckel (Bildmitte)...
...einst letzter Außenminister der DDR...
...heute Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.

Zuvor legte er am Grab Friedrich Eberts auf dem Heidelberger Bergfriedhof...

...einen Kranz nieder.
Prof. Dr. Walter Mühlhausen und Bürgermeisterin Claudia Nissen-Roth weihen in Kahla (Thüringen) das ehemalige Ebert-Denkmal wieder ein.

Anlässlich des 90. Todesstages von Friedrich Ebert (28. Februar) hat Bundespräsident Joachim Gauck einen Kranz an dessen Grab auf dem Heidelberger Bergfriedhof niederlegen lassen.
 Einige Impressionen von der Kranzniederlegung durch den baden-württembergischen Innenminister Reinhold Gall vom Samstag, 28. Februar 2015, sehen Sie hier:

Innenminister Lothar Gall forderte die Anwesenden der Kranzniederlegung, darunter u. a. die beiden MdBs Dr. Dorothee Schlegel und Lothar Binding, sowie Bürgermeister Dr. Joachim Gerner, auf, innezuhalten und nachzudenken über diese Werte, die Friedrich Ebert als Reichspräsident geschaffen habe. Die Zeichen die er gesetzt habe, wirkten bis ins 21. Jahrhundert.
„Friedrich Ebert hat Politik gemacht in einer Zeit, in der dies mutige Menschen erforderte.“ Mit diesen Worten würdigte der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall Friedrich Ebert anlässlich der Kranzniederlegung im Auftrag des Bundespräsidenten am 90. Todestag Friedrich Eberts (28.02.2015).

März

Bei der 90-Jahr-Feier der kurz nach dem Tod Friedrich Eberts 1925 zur Förderung von Arbeiterkindern ins Leben gerufenen Friedrich-Ebert-Stiftung wurde erstmal die neue zentrale Wanderausstellung der Heidelberger Bundesstiftung präsentiert. Sie trägt den Titel „Friedrich Ebert 1871-1925) – Vom Sattlergesellen zum Reichspräsidenten“. Dem Festakt am 2. März 2015 in Berlin wohnten Bundespräsident Joachim Gauck und Kurt Beck, Vorsitzender des Vorstandes der Friedrich-Ebert-Stiftung (Bonn/Berlin) bei, hier vor dem Eingangsplakat der neuen Ausstellung. Die neue Ebert-Ausstellung wird wie ihre Vorgängerin, die es immerhin auf über 80 Stationen quer durch die Republik brachte, auf Wanderschaft gehen. Interessenten an einer Präsentation wenden sich bitte an die  Geschäftsführung.

Gruppenbild zu dritt (v.l.n.r.): Bundespräsident Joachim Gauck, Reichspräsident Friedrich Ebert und der Vorsitzende der Friedrich-Ebert-Stiftung, Ministerpräsident a.D. Kurt Beck.

Die gute Resonanz auf unsere Matinee am Internationalen Frauentag hat uns gefreut.
Hier sehen Sie hier einige Bilder dieses Tages.

Lieder - mal schwer, mal leichter - aber immer zum Nachdenken: vorgetragen von Blandine Bonjour und Francoise Saunier.
Volles Haus am Internationalen Frauentag mit Fragen und Antworten nicht nur für Frauen

Vom 23. März bis zum 16. April war in der Vertretung des Landes Baden-Württemberg beim Bund unsere Wanderausstellung "Darüber lacht die Republik - Friedrich Ebert und 'seine' Reichskanzler in der Karikatur" zu sehen. Einige Impressionen von der Ausstellung und der Eröffnung sehen Sie hier:

Eine Besucherin betrachtet das 'Reichskarussell' - eine Karikatur von Olaf Gulbransson, erschienen im Simplicissimus, September 1919
Im Mittelpunkt der Ausstellung: Eine Ebert-Büste von Georg Kolbe aus dem Georg-Kolbe-Museum Berlin.
"Wo kommen die Löcher im Käse her?" Dies und mehr fragte und beantwortete in Tucholsky-Manier höchst unterhaltsam Günter Rüdiger

April

Prof. Dr. Hans-Lukas Kieser, Titularprofessor für Geschichte der Neuzeit insbesondere der osmanischen und nachosmanischen Welt an der Universität Zürich sprach am 16. April über "Deutschland und der Völkermord an den Armeniern"...
...vor einem vollen Haus.
Am 27. April besuchte der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, das Friedrich-Ebert-Haus; hier bei einem Rundgang mit dem Geschäftsführer Prof. Dr. Walter Mühlhausen.
Interessante Aspekte fanden sich z. B. im "Weltkriegsraum".
"Arbeiterkaiser - Charismatiker - Zuchtmeister: August Bebel (1840-1913)" lautete das Thema von Dr. Jürgen Schmidt (Berlin), Autor einer vielbeachteten Bebel-Biographie

Mai

Heimatfront - Der Erste Weltkrieg im Rhein-Neckar-Raum (1914-1924): Zur Eröffnung dieser Ausstellung am 11. Mai sprach Dr. Martin Krauß, Sprecher des Arbeitskreises Archive in der Metropolregion und Herausgeber des lesenswerten Begleitbands zur Ausstellung.
Walter Mühlhausen hielt am 13. Mai den Festvortrag „Friedrich-Ebert und die Grundsteinlegung der Demokratie in Deutschland“... 
...auf der gemeinsamen Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung/Büro Ungarn, des Instituts für Politik (Budapest) und der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte in Budapest zum 90-jährigen Bestehen der Friedrich-Ebert-Stiftung.
...auch die Dolmetscher hatten viel zu tun.
Am Internationalen Museumstag - 17. Mai - begrüßte 'Hauptmann Bergmann' persönlich die Besucherinnen und Besucher des Friedrich-Ebert-Hauses.
Zwei Heidelberger Intellektuelle in der Novemberrevolution: Eugen Leviné (1883-1919) und Hans Ehrenberg (1883-1958) lautete das Vortragsthema von Hans-Martin Mumm, Vorsitzender des Heidelberger Geschichtsvereins, am 21. Mai 2015

Juli

Die stimmgewaltigen Sänger der Chorgemeinschaft Ziegelhausen ließen Klänge der Arbeiterbewegung im Hof des Friedrich-Ebert-Hauses erschallen...
...und Peter Marin und Joe Feigenbutz ("Kings Cross") taten es ihnen gleich...
Da war auch der letzte Platz besetzt!
Hier stellten Reinhard Mehring, Renate Kremer, Marion Tauschwitz und Bernd Braun den Band "Intellektuelle in Heidelberg 1910 bis 1933. Ein Lesebuch" vor (21. Juli 2015)...
...und sorgten so für anregende Diskussionen.

August

Mit großem Interesse informierte sich am 4. August der baden-württembergische Minister für Bundesrat, Europa und Internationale Angelegenheiten, Peter Friedrich, über Leben und Wirken Friedrich Eberts...
...geführt vom Geschäftsführer der Stiftung, Prof. Dr. Walter Mühlhausen.

September

Am 13. September 2015 fand der diesjährige "Tag des offenen Denkmals" statt - Motto: "Handwerk - Technik - Industrie". Es gab ein interessantes Programm: Themenbezogene öffentliche Führungen und viel Wissenswerters zur Konservierung von Holz von Schreinermeister Francesco Paranese.
Mehr als nur einmal wurde es am Tag des offenen Denkmals in der Geburtswohnung Friedrich Eberts eng.
Am Sonntag, 27. September, war bei uns Judith Rhodes zu Gast. Sie berichtete uns über ihre Mutter Ursula Michel, die in einem Kindertransport nach Großbritannien der Verfolgung durch das NS-Regime entging. Die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte und die Initiative Ludwigshafen setzt Stolpersteine e.V. luden hierzu ein.
"Eine Rose für einen Revolutionär. Zum 200. Geburtstag von Ernst Elsenhans" - hierzu referierte am 27. September Bernd Braun (rechts im Bild) in der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, hier zusammen mit Prof. Gunter Kaufmann, dem Vorsitzenden des Fördervereins der Erinnerungsstätte und Dr. Elisabeth Thalhofer, Leiterin der Erinnerungsstätte, mit dem Kranz für Ernst Elsenhans vor dem Denkmal für die erschossenen Revolutionäre.

Oktober

Hier sehen Sie einige Ergebnisse der 25. Schülerbegegnung Sachsen/Baden-Württemberg...
...organisiert in Zusammenarbeit mit dem Ministereium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, der Landeszentrale für politische Bildung und der Stadt Heidelberg
„Charles Blanc (1813-1882): Homme de l´Europe“ war der Titel des Vortrags von Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg am 8. Oktober. Die Veranstaltung fand statt in Zusammenarbeit ...
...mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis; dessen Vorsitzende Dr. Erika Mursa sehen Sie rechts im Bild.
Da sitzt jeder Handgriff: Beim Aufbau der Ausstellung "Darüber lacht die Republik - Friedrich Ebert und 'seine' Reichskanzler in der Karikatur" im Faust-Museum/Faust-Archiv der Stadt Knittlingen; rechts im Bild Museumsleiterin Dr. Denise Roth.
Erfreulich reger Publikumszuspruch zur Ausstellungseröffnung am 16. Oktober: Zu Gast waren u. a. Bürgermeister Hopp, der Direktor der Landeszentrale für Politische Bildung Lothar Frick und der Erste Landesbeamte/Stellv. Landrat des Landkreises Pforzheim, Wolfgang Herz; rechts im Bild Dr. Denise Roth, Leiterin des Faust-Museums/Faust-Archivs der Stadt Knittlingen
„Das Heidelberger Programm 1925 – Rückschritt und Fortschritt“ - darüber sprach Prof. Walter Mühlhausen, Geschäftsführer der Stiftung, am 21. Oktober beim Willy-Brandt-Freundeskreis in Wiesloch

November

Blick vom Hartmannsweilerkopf - einst Schlachtfeld, heute Gedenkstätte; das Motiv stammt aus der Ausstellung Menschen im Krieg 1914-1918 am Oberrhein / Vivre en temps des guerre des deux côtés du Rhin 1914-1918...
...einführend sprachen die beiden Ausstellungsmacher Laëtitia Brasseur-Wild und Dr. Rainer Brüning (5. November 2015).
Der 9. November - ein deutscher Schicksalstag" - zu diesem Thema sprach am 9. November 2015 Prof. Walter Mühlhausen in Montpellier...
... in Zusammenarbeit mit dem Maison Heidelberg und dem Verein Heidelberg-Haus in Montpellier.

Dezember

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 -17 Uhr

Am 24., 25. und 26. Dezember ist das Friedrich-Ebert-Haus geschlossen - 
ebenso am 31. Dezember und am 1. Januar.

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