Die Dauerausstellung - Raum 5

Der Erste Weltkrieg

Die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinand am 28. Juni 1914 in Sarajewo verschärft einen schon lange schwelenden Konflikt. Er mündet schließlich in den Ersten Weltkrieg. Der Kaiser geht zunächst auf die Sozialdemokratie zu. Im Reichstag stimmen alle Parteien für Kriegskredite, auch die SPD. Der erhoffte kurze Waffengang wächst sich jedoch zu einem Weltkrieg aus, der in einem System von Gräben und Stacheldraht erstarrt. Der Krieg wird immer mehr zu einer Materialschlacht. Zwei der vier Söhne Friedrich Eberts fallen im Krieg: Heinrich und Georg. Ende September 1918 zeichnet sich die militärische Niederlage Deutschlands ab.

Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses
Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses

Friedrich Ebert hält die SPD auf Burgfriedenskurs, gegen den sich eine stetig wachsende innerparteiliche Opposition formiert. 1917 kommt es zur Parteispaltung und zur Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (USPD).

Ein stilisierter Schützengraben mit großformatigen Fotos, Wochenschauaufnahmen und Gucklöchern, die Einblicke in die Heimatfront bieten, macht die Schrecken des Krieges erfahrbar und zeigt das Leid in der Heimat. Vor diesem Hintergrund wird der Spaltungsprozess der SPD in einer Schauwand nachgezeichnet.

Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses
Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses

Die Revolution (Durchgang Raum 5 zu Raum 6)

Gegen Widerstände aus den eigenen Reihen führt Friedrich Ebert die SPD im Oktober 1918 in die erste parlamentarisch abgestützen Regierung unter Reichskanzler Max von Baden, der Vertreter der Mehrheitsparteien angehören. Die Verfassungsreformen kommen jedoch zu spät: Die Revolution ist nicht mehr aufzuhalten. Reichskanzler Prinz Max von Baden verkündet die Abdankung Kaiser Wilhelms II. und überträgt Friedrich Ebert das Amt des Reichskanzlers.

Der Durchgang zu Raum 6 liefert in eindrucksvollen Bildern Eindrücke von der Revolution 1918/19. Die Ereignisse des 9. November stehen dabei im Mittelpunkt. In einer von den Seehäfen ausgehenden revolutionären Welle verschwinden alle deutschen Monarchien.

Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses
Blick in Raum 5 der Dauerausstellung des Friedrich-Ebert-Hauses
 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 -17 Uhr

Am 24., 25. und 26. Dezember ist das Friedrich-Ebert-Haus geschlossen - 
ebenso am 31. Dezember und am 1. Januar.

Newsletter

Abonnieren

Veranstaltungen