Rückschau 2017

Januar

Der Neujahrsempfang der Stiftung: Dr. Alfred Geisel, Vizepräsident des Landtages von Baden-Württemberg a. D. (Zweiter von links) sprach zum Thema "Was gefährdet die Demokratie?" Links neben ihm Dr. Hanspeter Blatt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung; rechts von ihm Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied, und Vorstandsmitglied Roland Haag, Stadtdirektor der Stadt Heidelberg.

Februar

Am Vorabend des 146. Geburtstags von Friedrich Ebert trafen sich an dessen Grab auf dem Heidelberger Bergfriedhof Vertreter der Sozialdemokratie, der Stadt Heidelberg und der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte. Gernot Erler, an diesem Tag auch Redner des Friedrich-Ebert-Gedächtnisvortrags, erinnerte an die Frontalangriffe auf die Weimarer Demokratie zur Zeit Friedrich Eberts und zog eine Parallele zu den Angriffen rechter Populisten auf die bundesrepublikanische Gedenkkultur. Ähnlich äußerten sich auch der Willy Brandt-Sohn Peter Brandt und Heidelbergs Bürgermeister für Kultur und Soziales Joachim Gerner.
"Im Machtdreieck von Putin, Xi Jinping und Trump. Die neue Weltordnung 100 Jahre nach der Oktoberrevolution" - das war das Thema des Friedrich-Ebert-Gedächtnisvortrags am 3. Februar; Festredner war Staatsminister a. D. Dr. h. c. Gernot Erler, MdB - hier umrahmt von Prof. Dr. Walter Mühlhausen (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung) und Dr. Hanspeter Blatt (Vorstandsvorsitzender).
Am 7. Februar berichtete Maria Rondomańska (Jg. 1925) über Ihre Erlebnisse als Sanitäterin während des Warschauer Aufstandes und aus Ihrer Zeit als Gefangene im Stammlager bei Magdeburg.
Gabriela Skolaut und Ulrich Müller lasen am 21. Februar im Rahmen der Sonderausstellung "Der Warschauer Aufstand 1944" Werke verschiedener polnischer Lyriker - eine beeindruckende Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Initiative "Partnerschaft mit Polen" e. V."
"Von Kommissaren und Kamelen: Heinrich Zeiss – Arzt und Kundschafter in der Sowjetunion 1921–1931" - diese Neuerscheinung Wolfgang U. Eckarts stellten am 23. Februar der Autor selbst zusammen mit Bernd Braun, wiss. Mitarbeiter und stv. Geschäftsführer der Stiftung einem interessierten Publikum vor.

März

Im Rahmen der Ausstellung "Warschau 1944" sprach am 7. März Jakub Nowakoswki, der unter dem Decknamen Tomek auf polnischer Seite kämpfte.
"Stimmt. Frauen leben länger. Aber wovon?" Darüber sprach die Vorsitzende der SPD Baden-Württemberg am 8. März 2017 - anlässlich des Internationalen Frauentags...
...den die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte gemeinsam mit dem DGB Kreisverband Heidelberg Rhein-Neckar feierte - musikalisch umrahmt von Les FRANCINES und Hedwig Franke.
"Einer, der immer dabei war: Carl Neinhaus - Oberbürgermeister in Demokratie und Diktatur" - hierzu sprach Dr. Reinhard Riese (Heidelberg), eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Geschichtsverein
"Wohin steuert Frankreich? Überlegungen im Vorfeld der Präsidenschaftswahlen" - Henrik Uterwedde (Ludwigsburg) sprach hierrüber am 29. März bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V.

April

"Es wär schön schöner, wenn es schöner wäre. Erich Kästner trifft Joachim Ringelnatz" - mit diesem Motto unterhielten Martin Mock und Johannes Göbel am 6. April die Gäste ihres Liederabends.
Zum Aufbau und zur Eröffnung der Ausstellung "Zerrissene Jahre 1938–1944 - Einzelschicksale während des Holocaust in Budapest" waren vor Ort: Prof. Dr. István Kenyeres (Generaldirektor des Stadtarchivs Budapest), Dr. Katalyn Toma (ebenfalls Stadtarchiv Budapest), Prof. Dr. Walter Mühlhausen (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte), Guilhem Zumbaum-Tomasi (ebenfalls SRFEG) und Dr. Peter Blum (Direktor des Stadtarchivs Heidelberg).

Mai

Lebhaftes Interesse gab es bei der Aktion "Ungesehen!" der Heidelberger Museen. Im Friedrich-Ebert-Haus stellte am 23. Mai Dr. Bernd Braun eine neu erworbene Büste des Arbeiterführers Ferdinand Lassalle (1825-1864) vor.

Juni

"Gurs 1940: Entrechtet, deportiert und vergessen - Leben und Sterben des Heidelberger Rechtsgelehrten Leopold Perels (1875-1954)" - darüber sprach Klaus-Peter Schroeder (Heidelberg), eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heidelberger Rechtshistorischen Gesellschaft.
Zur Eröffnung der Ausstellung "Angezettelt" sprachen Prof. Dr. Walter Mühlhausen (Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte),Dr. Ittai Joseph Tamari (Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland) und die Ausstellungsmacherin und Kuratorin Dr. Isabel Enzenbach vom Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Juli

Am 12. Juli besuchte Simone Raatz, Bundestagsabgeordnete aus Sachsen, das Friedrich-Ebert-Haus - hier beim Rundgang mit Geschäftsführer Prof. Dr. Walter Mühlhausen

August

Von wegen Sommerloch: Etwas freie Zeit im Terminkalender nutzte der hessische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel für einen Besuch im Friedrich-Ebert-Haus. Links im Bild Geschäftsführer Prof. Dr. Walter Mühlhausen.

September

Fast wie im ZDF-Wahlstudio: Dieter Roth, Gründungsmitglied und langjähriges Mitglied der Forschungsgruppe Wahlen sprach zu "Zwischen Kaffeesatz und Glaskugel - Wahlprognosen gestern und heute" (Foto: Alfred Gerold, Heidelberg).
"Heute leben wir" ist der Titel des äußerst lesenswerten Tatsachenromans der Autorin Emmanuelle Pirotte (2. v. l.). Am 19. September stellte sie ihn hier vor; links neben Emmanuelle Pirotte Guilhem Zumbaum-Tomasi (Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte), rechts Dr. Erika Mursa (Vorsitzende des DFK Heidelberg) und Prof. Dr. Thomas Städtler (stv. Vorsitzender des DFK).
"Weimar in der Welt" war am 20. September das Thema von Gabriele Lingelbach (Kiel) - als Auftakt der wissenschaftlichen Tagung der Stiftung "Weimar und die Welt"

Oktober

Über sein neuestes Buch mit "Zehn Thesen zur Rolle Hitlers und seiner Partei in der deutschen Geschichte" sprach am 18. Oktober Sven Felix Kellerhoff, Leitender Redakteur für Zeit- und Kulturgeschichte der WELT.
Helmut Altrichter (links im Bild), ehemals Professor für Osteuropäische Geschichte an der Universität Erlangen, stellte am 24. Oktober sein Buch "Russland 1917. Ein Land auf der Suche nach sich selbst" vor.
„Die Neue Rechte und die Juden: Antisemitismus und Pro-Israelismus“ war am 27. Oktober das Thema von Markus Funck vom Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin

November

Safe for Democracy? US-Präsident Woodrow Wilson und der Eintritt der USA in den Ersten Weltkrieg": darüber sprach Prof. Dr. Manfred Berg am 15. November 2017.
 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 -17 Uhr

Am 24., 25. und 26. Dezember ist das Friedrich-Ebert-Haus geschlossen - 
ebenso am 31. Dezember und am 1. Januar.

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