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Friedrich-Ebert-Haus geöffnet

Terminvereinbarung telefonisch unter 06221-9107-17 oder per E-Mail an foyer@ebert-gedenkstaette.de .
 
Der Eintritt ist wie immer frei.

Unsere Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr.

Sonderausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933"

Laufzeit: 1. Mai bis 27. Juni

Vom 1. Mai bis 27. Juni 2021 zeigt das Friedrich-Ebert-Haus die Sonderausstellung „Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 bis 1933“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer e.V. wurde nach den schweren politischen Unruhen des Jahres 1923 als parteiübergreifende Organisation zum Schutz der Weimarer Republik gegründet. Sozialdemokraten, Mitglieder der Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums engagierten sich hier für die Festigung der Republik und für die Achtung der Verfassung.
Mehr Informationen

Handschriftlicher Brief Friedrich Eberts für das Ebert-Haus

Prof. Dr. Walter Mühlhausen und Karin Bolz bei der Übergabe im Friedrich-Ebert-Haus

Überraschung für das Friedrich-Ebert-Haus: Ein handschriftlicher Brief des frisch gewählten Reichspräsidenten an einen Jugendfreund kommt leihweise in die Pfaffengasse. Am 20. April übergab Karin Bolz aus Heidelberg-Kirchheim das aus Familienbesitz stammende Schriftstück an Walter Mühlhausen, Geschäftsführer der Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, der sich besonders erfreut zeigte, sind doch nur ganz wenige Originaldokumente Eberts überhaupt überliefert. Der Brief wird zunächst für fünf Jahre im Ebert-Haus zu sehen sein. Diesen schrieb der einstige Heidelberger Sattlergeselle am 14. Februar 1919, drei Tage nach seiner Wahl zum Reichspräsidenten, an Wilhelm Wagner, einen Bekannten aus der Jugendzeit, gesandt als Reichsdienstsache. Dem Brief ging ein nicht überliefertes Glückwunschschreiben Wagners voraus, der damals als Landwirt in der Mittermaierstraße 21 wohnte. Ebert bedankt sich bei seinem alten Freund und schließt die Zeilen mit einem „In aller Freundschaft Dein treuer F. Ebert“.

Ebert-Quiz im Mai

Im Mai 1923 jährte sich die Eröffnung der ersten deutschen Nationalversammlung von 1848 zum 75. Mal. Mit Nachdruck unterstützte Reichspräsident Friedrich Ebert die Feiern im Gedenken an die erste deutsche demokratische Versammlung von 1848 am historischen Ort. Im Gegensatz zur zögerlichen und in befremdlicher Distanz zum Jubiläum stehenden Reichsregierung nahm Ebert an der imposanten republikanischen Erinnerungsfeier teil, zu der am 18. Mai 1923 Zehntausende zusammenströmten. Unser Foto zeigt Ebert hinter einem schwarz-rot-goldenen Banner von 1848 beim Verlassen des Ortes, wo die Nationalversammlung 75 Jahre zuvor zusammengetreten war und wo 1923 die zentrale Erinnerungsfeier stattfand.


Unsere Frage:
Welches Gebäude war das? 

a) Nikolaikirche Leipzig
b) Hambacher Schloss
c) Französischer Dom Berlin
d) Paulskirche Frankfurt am Main
e) Deutsches Nationaltheater Weimar
 
Unter den richtigen Einsendern verlosen wir:
 
1. Preis - Bildband "Friedrich Ebert – sein Leben in Bildern"
2. Preis - Katalog zur Dauerausstellung
3. Preis - Biografie "Friedrich Ebert"
 
Die richtige Antwort schicken Sie per Mail bis zum 16. Mai 2021 an friedrich@ebert-gedenkstaette.de .

Unter allen richtigen Einsendungen werden die Gewinner*innen unter Ausschluss des Rechtswegs ausgelost und per E-Mail benachrichtigt. Die E-Mail-Adresse werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels, d. h. die Verlosung und die Kontaktaufnahme zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung genutzt. Die erhobenen E-Mail-Adressen werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht. Mitarbeiter*innen der Stiftung dürfen nicht teilnehmen. 
 
Verantwortlich: Dr. Regine Konzack/Prof. Dr. Walter Mühlhausen

150 Jahre Friedrich Ebert

Am 4. Februar 2021 feiern wir den 150. Geburtstag von Friedrich Ebert. Einige Veranstaltungen, die zu diesem Anlass geplant waren, können aufgrund von Corona leider nicht in der angedachten Form durchgeführt werden, andere Aktionen können hoffentlich später im Jahr stattfinden. Dennoch freuen wir uns darauf, diesen 150. Geburtstag im Jahr 2021 mit verschiedenen Aktivitäten zu feiern! 

Alle Infos zum Jubiläum

Wissenschaftliche Tagung: "Sozialisation und sozialistische Politik: Die '1870er' in international vergleichender Perspektive"

In ganz Europa kamen nach dem Ersten Weltkrieg Sozialisten in Führungspositionen, die in den 1870er Jahren geboren worden waren. Unter dem Titel "Sozialisation und sozialistische Politik: Die '1870er‘ in international vergleichender Perspektive" fragte die wissenschaftliche Online-Tagung unserer Stiftung vom 10. bis 11. März nach generationellen Gemeinsamkeiten der Politiker aus der Geburtskohorte Friedrich Eberts, zum Beispiel nach Verfolgungserfahrungen oder ihren spezifischen Reaktionen auf Modernisierungsdynamiken. Hierzu wurden unterschiedliche Biografien aus verschiedenen Ländern verglichen, darunter Österreich, die Schweiz, Italien, Spanien oder Osteuropa.

Prof. Dr. Stefan Berger von der Ruhr-Universität Bochum fragte in seinem öffentlichen Abendvortrag am 11. März, um 18 Uhr, ob es die '1870er‘ als Generation gegeben hat und betrachtet dabei den Zusammenhang von Generation und politischer Sozialisation im europäischen Sozialismus des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

Weitere Informationen zur Tagung

Wir gratulieren - Videogrüße zum 150. Geburtstag Friedrich Eberts

In kurzen Videobotschaften gratulieren Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und Wissenschaft Friedrich Ebert zum Geburtstag. Sie erzählen, was sie persönlich mit Ebert verbindet und welche seiner Gedanken aus ihrer Sicht noch heute von Bedeutung sind. Unter den Gratulanten befinden sich unter anderem der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck, der Bundestagspräsident Dr. Wolfgang Schäuble, der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland Heinrich Bedford-Strom und der Intendant des SWR Prof. Dr. Kai Gniffke. 

Zu den Videobotschaften

Ebert-Sonderbriefmarke

Gestaltung des Postwertzeichens: Matthias Wittig, Berlin; Foto © akg-images

Zum 150. Geburtstag Friedrich Eberts am 4. Februar 2021 erscheint am gleichen Tag eine ihm gewidmete Sonderbriefmarke. Diese 95-Cent-Briefmarke der Deutschen Post erinnert an Friedrich Ebert, der als Sozialdemokrat, Republikgründer und Reichspräsident zeit seines Lebens für Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Solidarität und Demokratie kämpfte.

Weitere Informationen zur aktuellen und zu früheren Ebert-Briefmarken finden Sie hier .

Virtueller Rundgang

Einen virtuellen Rundgang durch die Geburtswohnung Eberts finden Sie auf der Seite Leo BW des Landearchivs Baden-Württemberg .



Einblicke ins Friedrich-Ebert-Haus

Das Video gibt allen Interessierten ein paar Eindrücke aus unserer Ausstellung. Wir hoffen, Sie bald wieder bei uns im Haus begrüßen zu können.

Weitere Videos zu einzelnen Ausstellungstationen finden Sie hier .

Video: Linus Maletz, Lisanne Bruckert, Joachim Brenner

Das Friedrich-Ebert-Haus mit dem Audioguide online entdecken

Die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte bleibt, wie alle anderen Museen, vorerst geschlossen. Doch es gibt eine neue Möglichkeit, die Gedenkstätte jederzeit auch von zu Hause aus zu entdecken. Wir haben unseren Audioguide so weiterentwickelt, dass er nun als Web-App über den Internetbrowser auf dem Smartphone oder PC abgerufen werden kann.

Die Hörführung vermittelt viele Hintergrundinformationen zum ersten deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert und seiner Zeit. Da die Hörstationen voneinander unabhängig sind, kann sich jede Besucherin/jeder Besucher seine ganz persönliche Führung zusammenstellen – während des Ausstellungsbesuchs über das kostenlose WLAN, und in Zeiten geschlossener Museen eben auch zu Hause oder unterwegs.

Den Audioguide gibt es auf Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch. Der deutsche Audioguide verfügt über eine Vertiefungsebene für einen ausführlichen Rundgang.
Hören Sie mal rein!

ZUM AUDIOGUIDE

Die Audioguide-Web-App wird gefördert aus dem Programm NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Ort der Demokratiegeschichte

Ein bundesweites Projekt hat die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte als Ort der Demokratiegeschichte identifiziert. Sie gehört zu einer ersten Liste mit 100 Standorten, an denen die lange und wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland beispielhaft ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Weimarer Republik e.V. die Liste erarbeitet und auf der Internetplattform www.demokratie-geschichte.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

„Wir laden dazu ein, in den einzelnen Regionen nach den Wurzeln unserer heutigen Demokratie zu suchen“, erklärt Projektleiter Dr. Markus Lang. Die Geschichte der deutschen Demokratie sei noch immer relativ unbekannt; zahlreiche Orte, an denen wichtige Ereignisse auf dem Weg zu Freiheit, Grundrechten und Partizipation stattfanden, seien in Vergessenheit geraten. Sie besser zu kennen, wäre für die Bundesrepublik ein großer Gewinn, denn dadurch werde deutlich: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wurde erkämpft und muss tagtäglich verteidigt werden. Die nunmehr aufgestellte Liste ist nur ein erster Schritt, schon in Kürze wird es Ergänzungen geben. In den nächsten Jahren sollen die Orte der Demokratiegeschichte zudem stärker beworben und auch miteinander vernetzt werden, damit die Wurzeln unserer heutigen Demokratie besser sichtbar werden.

30 Jahre Deutsche Einheit - Eckart Würzner im Gespräch


Gemeinsam blicken wir Politikergedenkstiftungen des Bundes mit einem Videoprojekt zurück auf die Geschichte der Deutschen Einheit. Wir sprechen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über das historische Ereignis und die Frage, wie wir unsere Demokratie lebendig erhalten und weiter gestalten können. 

In unserem Video spricht Prof. Dr. Walter Mühlhausen mit dem Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg Prof. Dr. Eckart Würzner über seine persönlichen Erinnerungen an die Wiedervereinigung, seine Wünsche für die Zukunft und über den Namensgeber unserer Stiftung Friedrich Ebert.

Alle Videos finden Sie auf der neuen Webseite der Politikergedenkstiftungen: www.politikergedenkstiftungen.de

Wir sind jetzt auch auf Instagram!

Neben Neuigkeiten zu Veranstaltungen und Publikationen stellen wir auf Instagram unter @friedricheberthaus  einige unserer Objekte und Schätze aus dem Museum online vor. Des Weiteren gibt es jede Menge Hintergründe, Fun Facts zu Friedrich Ebert und Impressionen aus dem Haus. Schauen Sie vorbei!

Neuerscheinung:

Weimar und die Welt. Globale Verflechtungen der ersten deutschen Republik

(Schriftenreihe Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte; Band 17)

Herausgegeben von Christoph Cornlißen und Dirk van Laak

Göttingen 2020
392 Seiten, mit 8 Abb. und 2 Tab.
45,00 Euro
ISBN: 978-3-525-35695-1

Trotz der vielen transnationalen und transkulturellen Trends in der Forschung zur deutschen Geschichte ist die Verflechtung der Weimarer Republik mit der übrigen Welt bislang seltsam unterbelichtet geblieben. Die Beiträge des Bandes lenken den Blick auf vielfältige Aspekte dieser Thematik und stellen die vorherrschende These der Globalgeschichtsschreibung infrage, es handle sich bei der Zwischenkriegszeit um eine Zeitspanne der »Deglobalisierung«. Das Buch liefert eine längst überfällige Korrektur der Historiographie und trägt zur Entprovinzialisierung der deutschen Geschichte bei.

Blick ins Buch:

Lesetipp

Kurt Nemitz: Jüdische Parlamentarier in der Weimarer Republik

Zum Jubiläum "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" empfehlen wir Ihnen Band 24 unserer kleinen Schriftenreihe von Kurt Nemitz über jüdische Parlamentarier in der Weimarer Republik.

Heidelberg 2000
4,00 Euro
ISBN: 3-928880-25-X

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail:
friedrich@ebert-gedenkstaette.de

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Veranstaltungen

Gefördert von:

Mitglied im Netzwerk Museen Zeitwende 1918/19

Weitere Informationen:

Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte