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Friedrich-Ebert-Haus geöffnet

Aktuelle Informationen zum Museumsbesuch unter Corona-Bedingungen

Entsprechend der aktuellen Corona-Verordnung von Baden-Württemberg gilt die sogenannte Alarmstufe 1. In unserer Gedenkstätte gelten deshalb die folgenden Regelungen:

🔹 Es gilt 2G: Zutritt haben nur geimpfte und genesene Personen.

🔹 Weiterhin müssen die Kontaktdaten dokumentiert werden.

🔹 Bitte beachten Sie die FFP2-Maskenpflicht und die Einhaltung der Abstände.

Neujahrsgrüße als Video

Auch in diesem Jahr kann unser traditioneller Neujahrsempfang leider coronabedingt nicht in bekannter Form bei uns im Friedrich-Ebert-Haus stattfinden. Daher wirft Prof. Dr. Walter Mühlhausen, Vorstandsmitglied und Geschäftsführer der Stiftung, in einer Videobotschaft einen Blick auf unsere Arbeit im vergangenen Jahr und gibt einen Ausblick auf 2022.

Ebert-Quiz im neuen Jahr

Die 19 weiblichen SPD-Abgeordneten der Nationalversammlung 1919
Die weiblichen SPD-Abgeordneten der Nationalversammlung 1919

Am 19. Januar 1919 fanden die ersten wirklich demokratischen Wahlen in der deutschen Geschichte statt. Gewählt wurde die Nationalversammlung, die dann im Februar im Nationaltheater von Weimar zusammentrat und am 11. Februar Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten wählte.
Zum ersten Mal durften im Januar 1919 auch Frauen wählen und gewählt werden. Die Frauen wollten ihre neu gewonnenen Rechte nutzen. Das schlug sich in einer 90-prozentigen Beteiligung der Frauen nieder. Unter den 423 Gewählten in Weimar befanden sich 37 Frauen (8,7 Prozent), davon allein 19 in der SPD-Fraktion, die 165 Köpfe umfasste. 50 Jahre später wählen die Deutschen wieder, und zwar den 6. Bundestag.

Unsere Frage:
Wie hoch war der Frauenanteil im Bundestag am Beginn der Wahlperiode 1969?

a) 6,6
b) 7,7
c) 8,8
d) 9,9
e) 11,1

 
Unter den richtigen Einsendern verlosen wir:
 
1. Preis - Bildband "Friedrich Ebert – sein Leben in Bildern"
2. Preis - Katalog zur Dauerausstellung
3. Preis - Biografie "Friedrich Ebert"
 
Die richtige Antwort schicken Sie per Mail bis zum 31. Januar 2022 an friedrich@ebert-gedenkstaette.de.

Unter allen richtigen Einsendungen werden die Gewinner bzw. Gewinnerinnen unter Ausschluss des Rechtswegs ausgelost und von uns per E-Mail benachrichtigt. Die E-Mail-Adressen werden ausschließlich für die Durchführung des Gewinnspiels, d. h. für die Verlosung und Kontaktaufnahme zum Zwecke der Gewinnbenachrichtigung genutzt. Die erhobenen E-Mail-Adressen werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht. 
 
Verantwortlich: Dr. Regine Konzack/Prof. Dr. Walter Mühlhausen

Mit der Nelke Nelly das Friedrich-Ebert-Haus entdecken

Audioguide-Kindertour

Gezeichnete Nelke mit Gesicht und Händen vor dem Eingang des Friedrich-Ebert-Hauses

In der für Kinder entwickelten Tour unseres Audioguides führt die (Stoff-)Nelke Nelly durch die Ausstellung und erzählt aus Friedrich Eberts Leben. Nelly berichtet zu Beginn, wie Ebert sie als Kind aus einem Stück Stoff gebastelt hat, das er bei seinem Vater stibitzt hat. Seither begleitete sie ihn auf seinem Lebensweg.
Die Kindertour dauert etwa 30 Minuten und kann wie die Tour für Erwachsenen direkt im Browser auf dem eigenen Smartphone aufgerufen werden. Die einzelnen Stationen sind in der Ausstellung mit Hinweisschildern gekennzeichnet.

ZUM AUDIOGUIDE

Nelly-Malbuch

Foto vom Nelly-Malbuch mit Buntstiften

Ausgehend von unserem Kinder-Audioguide ist ein Nelly-Malbuch für Kinder entstanden. 17 Malvorlagen und leicht verständliche, kurze Erläuterungen bringen Kindern im Alter von fünf bis zehn Jahren die wichtigsten Stationen im Leben von Friedrich Ebert näher.  
Das Malbuch kann im Friedrich-Ebert-Haus kostenlos mitgenommen werden. Bei größeren Mengen erheben wir eine Schutzgebühr von einem Euro pro Exemplar. Bestellungen per E-Mail an friedrich@ebert-gedenkstaette.de.

Plakatsammlung der Stiftung bei museum-digital.de

Die Plakatsammlung unserer Stiftung ist ab sofort bei museum-digital.de einsehbar. museum-digital ist ein Projekt von Museen zur gemeinsamen digitalen Präsentation von Museumsobjekten. Eine Veröffentlichung von weiteren Objekten der Stiftung ist geplant. 

Call for Papers: "Rethinking Liberal Europe: Ideas of Europe and Notions of Freedom between 1848 and 1945"

Konferenz in Turin, 29. Juni bis 1. Juli 2022

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2022 veranstaltet die Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert Gedenkstätte gemeinsam mit dem italienischen Wissenschaftszentrum Fondazione Luigi Einaudi onlus sowie einem internationalen Forschungsnetzwerk zur Geschichte von Europaideen in Turin eine englischsprachige Konferenz unter dem Titel „Rethinking Liberal Europe: Ideas of Europe and Notions of Freedom between 1848 and 1945“. Ziel ist es, neue Perspektiven auf die Blüte liberaldemokratischer Europavorstellungen im Zeitalter des Nationalismus zu werfen. Konkret soll analysiert werden, wie Ideen von europäischer Kooperation und Einheit sowie Konzeptionen von Freiheit zusammenwirkten.
Für ausführliche Informationen siehe den Call for Papers.

Kontakt in der Gedenkstätte: florian.greiner@ebert-gedenkstaette.de.

Rückblick: Vortragsreihe "Aufbruch in die Moderne. Kunst und Kultur in der Weimarer Republik"

Übersicht der Vorträge

14. Oktober 2021
Annika Haupts
(Deutsche Kinemathek Berlin)
„Im Schatten des Jupiterlichts – Weibliche Filmschaffende in der Weimarer Republik“

28. Oktober 2021
Thomas F. Schneider
(Leiter Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück)
„Es ist ja immer noch Krieg! Der Erste Weltkrieg, Erich Maria Remarque und die deutsche Kriegsliteratur“

18. November 2021
Holger Schultze
(Intendant Theater und Orchester Heidelberg)
„Die Dreigroschenoper – Rezeption und Aktualität“

ABGESAGT:
02. Dezember 2021
Bernd Polster
(Publizist Bonn)
„Walter Gropius. Der Architekt seines Ruhms"

Aufgezeichnete Vorträge

Annika Haupts: "Im Schatten des Jupiterlichts - Weibliche Filmschaffende in der Weimarer Republik"




Thomas F. Schneider: „Es ist ja immer noch Krieg! Der Erste Weltkrieg, Erich Maria Remarque und die deutsche Kriegsliteratur“



Holger Schultze: „Die Dreigroschenoper – Rezeption und Aktualität“

Filmtipp: ZDF-History - Streit ums Reich: Der Sattler gegen den Kaiser

Porträts von Kaiser Wilhelm II. und Friedrich Ebert
Zwei Männer, wie sie gegensätzlicher kaum sein konnten: Kaiser Wilhelm II. und der Sozialdemokrat Friedrich Ebert.
©: ZDF/Archivbild

Am 12. Dezember 2021 strahlte das ZDF in der Reihe ZDF-History einen Film über Kaiser Wilhelm II. und Friedrich Ebert aus, der nun in der ZDF-Mediathek abrufbar ist. Der Film zeigt anhand der Hauptakteure die grundlegenden Gegensätze, die das Kaiserreich ausmachten - zwischen Tradition und Aufbruch, Frieden und Krieg. In dem Film finden sich Interviewbeiträge unseres Geschäftsführers Prof. Dr. Walter Mühlhausen und unseres wissenschaftlichen Mitarbeiters Prof. Dr. Bernd Braun.

Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft "Orte der Demokratiegeschichte"

Foto: Bundesregierung / Guido Bergmann

Am 7. und 8. Oktober fand in Berlin die Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wahrnehmung der deutschen Demokratie- und Freiheitsgeschichte zu fördern. An der Jahreskonferenz nahm für die Stiftung Walter Mühlhausen teil. 79 Mitglieder gehören inzwischen der AG an, die in Berlin nicht nur über Inhaltliches diskutierten, sondern auch Entwicklungsperspektiven für die Zukunft der AG erörterten. Höhepunkt der Zusammenkunft war der Empfang durch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im Schloss Bellevue.

Virtueller Rundgang

Einen virtuellen Rundgang durch die Geburtswohnung Eberts finden Sie auf der Seite Leo BW des Landearchivs Baden-Württemberg.



Einblicke ins Friedrich-Ebert-Haus

Das Video gibt allen Interessierten ein paar Eindrücke aus unserer Ausstellung.
Weitere Videos zu einzelnen Ausstellungstationen finden Sie hier.

Video: Linus Maletz, Lisanne Bruckert, Joachim Brenner

Ort der Demokratiegeschichte

Ein bundesweites Projekt hat die Friedrich-Ebert-Gedenkstätte als Ort der Demokratiegeschichte identifiziert. Sie gehört zu einer ersten Liste mit 100 Standorten, an denen die lange und wechselvolle Geschichte der Demokratie in Deutschland beispielhaft ablesbar ist. Im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft „Orte der Demokratiegeschichte“ und mit Förderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien hat der in Weimar ansässige Weimarer Republik e.V. die Liste erarbeitet und auf der Internetplattform www.demokratie-geschichte.de der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

„Wir laden dazu ein, in den einzelnen Regionen nach den Wurzeln unserer heutigen Demokratie zu suchen“, erklärt Projektleiter Dr. Markus Lang. Die Geschichte der deutschen Demokratie sei noch immer relativ unbekannt; zahlreiche Orte, an denen wichtige Ereignisse auf dem Weg zu Freiheit, Grundrechten und Partizipation stattfanden, seien in Vergessenheit geraten. Sie besser zu kennen, wäre für die Bundesrepublik ein großer Gewinn, denn dadurch werde deutlich: Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit, sondern wurde erkämpft und muss tagtäglich verteidigt werden. Die nunmehr aufgestellte Liste ist nur ein erster Schritt, schon in Kürze wird es Ergänzungen geben. In den nächsten Jahren sollen die Orte der Demokratiegeschichte zudem stärker beworben und auch miteinander vernetzt werden, damit die Wurzeln unserer heutigen Demokratie besser sichtbar werden.

Neuerscheinungen:

Walter Mühlhausen: Friedrich Ebert. Ein Heft zur Erinnerung an den ersten Reichspräsidenten (Ebert Pocket)

2. erw. Auflage, Heidelberg 2022
Schutzgebühr 2,00 Euro
ISBN: 978-3-928880-63-3

Wer sich schnell über Friedrich Ebert informieren will, dem sei dieses "Ebert Pocket" empfohlen. Die erste, rote Auflage des Ebert-Hefts im Hosentaschenformat wurde wesentlich erweitert und veranschaulicht nun auf 60 Seiten seinen einzigartigen Lebensweg in der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts vor dem Hintergrund seiner Zeit. 

Walter Mühlhausen: Friedrich Ebert. Stationen seines Lebens (Ebert Pocket)

Heidelberg 2021
60 Seiten
Schutzgebühr 2,00 Euro
ISBN: 978-3-928880-62-6

Vom "Sattlergesellen zum Staatsoberhaupt" - das sind die Wegmarken im Lebenslauf des Schneidersohnes Friedrich Ebert (1871-1925), der als erster Reichspräsident von 1919 bis 1925 an der Spitze der wesentlich von ihm mitbegründeten Weimarer Republik stand. Es war kein gradliniger Weg von der engen Wohnung in der Heidelberger Pfaffengasse bis in das Berliner Regierungszentrum. Geleitet von einem hohen Verantwortungsbewusstsein und dem Streben nach einer sozialen demokratischen Gesellschaft stellte er die Weichen in die erste deutsche Demokratie.
Die Stationen dieses einzigartigen Lebensweges in der neueren deutschen Geschichte finden sich in diesem Heft im Westentaschenformat schlaglichtartig nachgezeichnet. Dabei wird auch manch Unbekanntes aus dem Leben es SPD-Vorsitzenden, Republikgründers und ersten demokratischen deutschen Staatsoberhaupt präsentiert.

Es lebe die Republik? Der Erste Weltkrieg und das Ende der Monarchien in Deutschland und Europa

(Schriftenreihe Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte; Band 19)

Herausgegeben von Prof. Dr. Bernd Braun

Göttingen 2021
268 Seiten, mit 6 Abb.
45,00 Euro
ISBN: 978-3-525-31130-1

Bis 1918 bildeten Republiken die absolute Ausnahme im Staatensystem Europas. Die Vorherrschaft der Monarchien wurde durch den Ersten Weltkrieg beendet. Während die Demokratien in Europa reihenweise autoritären Regimen oder blutigen Diktaturen weichen mussten, blieb die republikanische Staatsform unangetastet. Kein Land, in dem sie durch den Ersten Weltkrieg beseitigt wurde, machte die Zäsur rückgängig. Die Beiträge dieses Sammelbandes werfen einen Blick über den deutschen Tellerrand hinaus und eröffnen neue Perspektiven und Ansätze für eine vergleichende europäische Geschichtsschreibung.

Demokratie versuchen. Die Verfassung in der politischen Kultur der Weimarer Republik

(Schriftenreihe Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte; Band 18)

Herausgegeben von Prof. Dr. Dirk Schumann, Prof. Dr. Christoph Gusy und Prof. Dr. Walter Mühlhausen

Göttingen 2021
391 Seiten, mit 16 Abb.
40,00 Euro
ISBN: 978-3-525-31129-5

Der breit angelegte Band entwickelt eine neue Perspektive auf die politische Kultur der Weimarer Republik, indem er die Verfassung in ihren Kontext stellt und so einen tiefenscharfen Blick auf Mentalitäten, Kommunikationsformen, Symbole und institutionelles Handeln der Zeit wirft. Im Mittelpunkt steht nicht der Verfassungstext, sondern die Handhabung der Verfassung durch zentrale Akteure und ihre mentalitätsgeschichtliche Aneignung durch Volk und Eliten. Der interdisziplinär angelegte, allgemein-historische und rechtsgeschichtliche Beiträge kombinierende Band verleiht der Forschung neue Impulse.

Walter Mühlhausen: Hessen in der Weimarer Republik. Politische Geschichte 1918 – 1933

Wiesbaden 2021
280 Seiten
20,00 Euro
ISBN: 978-3-7374-0491-4

Kaum eine Periode der Deutschen Geschichte scheint heute so gut erforscht zu sein wie die 14 Jahre der ersten deutschen Demokratie, die 1933 durch die nationalsozialistische Diktatur zerstört wurde. Dabei wurde diese Zeit lange als Zwischenkriegszeit, Nachgeschichte des Kaiserreichs und Vorgeschichte zur Diktatur, gar als totgeborenes Kind der Revolution gesehen. Demgegenüber gilt die Weimarer Republik heute als eigenständige Epoche mit Entwicklungspotenzial und eigenen Erfolgen, die es vor allem geschafft hat, ihre turbulenten Anfangsjahre zu überleben. Im Fokus auf die Konflikte des Reiches ist die Darstellung der Geschichte seiner einzelnen Länder lange Zeit vernachlässigt worden, wird jedoch nun zunehmend zum Gegenstand von Betrachtungen. Walter Mühlhausens Buch zur Geschichte Hessens in der Weimarer Republik nimmt zwar einen Raum in den Blick, der als politische Einheit erst seit 1945 in den heutigen Grenzen besteht, aber sich auch davor schon durch historische, ideelle und institutionelle Verschränkungen auszeichnete. Ungeachtet der politischen Gliederung nach dem Ersten Weltkrieg zeichnete sich das Hessen, wie wir es heute kennen, als eine demokratische Bastion aus, die den antidemokratischen Stürmen lange Zeit trotzte. Präsentiert wird die politische Geschichte Hessens in den Jahren 1919 bis 1933 unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, gesellschaftlicher und sozialer Entwicklungen.

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Museum: Pfaffengasse 18
Verwaltung: Untere Straße 27
69117 Heidelberg

Tel.: 06221/9107 - 0

E-Mail:
friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag: 9 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag: 10 - 17 Uhr


Der Eintritt ist frei.

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