Vorschau

Sonderausstellung im Friedrich-Ebert-Haus „Europa, der Krieg und ich“

9. Juli bis 5. September 2021

Deutsche Kriegsgräberstätte Ysselsteyn (Niederlande)

Vom 9. Juli bis 5. September zeigt das Friedrich-Ebert-Haus die Sonderausstellung „Europa, der Krieg und ich“. Darin blickt der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge e. V. zurück auf seine über 100-jährige Geschichte. Die Ausstellung spannt den weiten Bogen vom Beginn der Kriegsgräberfürsorge in Europa im späten 19. Jahrhundert, über die konkreten Aufgaben, die aus dem massenhaften Sterben in den beiden Weltkriegen erwuchsen, hin zu der „Versöhnung über den Gräbern“ und den heutigen ersten Ansätzen gemeinsamen europäischen Gedenkens.
Im Dezember 1919 als privater Verein zur Pflege der Soldatengräber des Ersten Weltkrieges gegründet, übernahm der Volksbund im Laufe des 20. Jahrhunderts zunächst die Aufgabe, sich um die Gräber der gefallenen deutschen Soldaten und um die Betreuung der Angehörigen zu kümmern. Er hat das Gefallenengedenken nach den beiden Weltkriegen maßgeblich geprägt und den Wandel der deutschen Erinnerungskultur mitgestaltet. Heute umfasst Kriegsgräberfürsorge die Sorge um die Gräber aller Toten von Krieg und Gewaltherrschaft, das öffentliche Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie eine auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Bildungsarbeit.  
Der Eintritt ist frei.

 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Pfaffengasse 18
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/9107 - 0
Fax: 06221/9107 - 10  
E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Die Dauerausstellung

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