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Donnerstag, 07.11.2019 , 19:00 Uhr

Vortrag Dr. Kai Nowak (Leipzig): "Die Grenzen des Zeigbaren. Filmskandale und die politische Kultur der Weimarer Republik"


Friedrich Ebert mit Henny Porten und Emil Jannings am Set des Ufa-Stummfilms „Anna Boleyn“ (1920, Regie: Ernst Lubitsch), 30. September 1920

Beschreibung

Der Film war von Beginn an gleichermaßen Faszination wie Provokation. Galt das Kino in seinen Anfängen noch selbst als skandalös, so sorgten zunehmend einzelne Filme für Furore. Sie entfesselten Deutungskämpfe um die politisch-moralischen Grundlagen der Gesellschaft und waren ein wichtiges Instrument der gesellschaftlichen Selbstverständigung und Ausdruck der politischen Kultur in der Weimarer Republik. In seinem Vortrag „Die Grenzen des Zeigbaren. Filmskandale und die politische Kultur der Weimarer Republik“ am 7. November, um 19 Uhr, zeigt Dr. Kai Nowak, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts der Universität Leipzig und ausgewiesener Kenner der Filmgeschichte, inwieweit Filmskandale als Seismographen des gesellschaftlichen Werte- und Normenwandels in der Moderne fungierten.

Anhand zahlreicher Filmbeispiele vermittelt der Vortrag ein lebendiges Bild des Zusammenspiels von Film, Politik und Wertewandel in der Weimarer Republik.

Der Eintritt ist frei.


Veranstalter

Stiftung Friedrich-Ebert-Gedenkstätte


Veranstaltungsort

Ebert-Haus


 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Pfaffengasse 18
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/9107 - 0
Fax: 06221/9107 - 10  
E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

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