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Dienstag, 12.11.2019 , 19 Uhr

Lesung und Gespräch mit Ivan Jablonka "Laëtitia oder das Ende der Mannheit"



Beschreibung

In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2011 wird Laëtitia Perrais 50 Meter von ihrem Haus entfernt entführt, dann erstochen, erwürgt und zerstückelt. Ivan Jablonka nähert sich der Nachricht wie einem historischen Gegenstand und Laëtitias Leben als einer sozialen Tatsache: Ihre Biografie lässt den Zustand einer Gesellschaft erkennen, in der Jahre der Sparmaßnahmen die Sozialsysteme geschwächt haben und Gewalt gegen Frauen zum Alltag gehört. Packend wie ein Krimi, einfühlsam wie ein Roman, fundiert wie eine soziologische Studie: das Portrait einer jungen Frau als Portrait einer ganzen Gesellschaft.

Ivan Jablonka ist Schriftsteller und Professor für Zeitgeschichte an der Universität Paris XIII. Sein Roman Laëtitia wurde ausgezeichnet mit dem Prix Médicis 2016 und dem Prix littéraire du Monde 2016.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V. (dfk).

Lesung und Gespräch mit dem Autor in französischer und deutscher Sprache, Moderation: Guilhem Zumbaum- Tomasi, Dolmetschen: Nicoline Erichsen

Eintritt 8 €, ermäßigt 5 €


Veranstalter

Stiftung Friedrich-Ebert-Gedenkstätte


Veranstaltungsort

Ebert-Haus


 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Pfaffengasse 18
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/9107 - 0
Fax: 06221/9107 - 10  
E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Die Dauerausstellung

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