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Donnerstag, 23.04.2020 , 19.00 Uhr

ABGESAGT: Vortrag Annika Haupts (Deutsche Kinemathek Berlin) "Im Schatten des Jupiterlichts - Weibliche Filmschaffende in der Weimarer Republik"


Filmemacherin Lola Kreutzberg bei Dreharbeiten, Screenshot aus Die Wunder des Films. Ein Werklied von der Arbeit am Kulturfilm (D 1929, Regie: Edgar Beyfuß.)

Beschreibung

Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich die deutsche Filmproduktion zu einer führenden Kulturindustrie. Für viele Frauen bot sie neuartige Möglichkeiten, sodass sie sich in den 1920er Jahren in unterschiedlichsten Bereichen des Filmmetiers etablieren konnten. Doch wer waren die Drehbuchautorinnen, Regisseurinnen oder Produzentinnen, die in der Zeit der Weimarer Republik zahlreiche Filme schufen? Dieser Frage geht der Vortrag „Im Schatten des Jupiterlichts – Weibliche Filmschaffende in der Weimarer Republik“ von Annika Haupts am 23. April, um 19 Uhr im Friedrich-Ebert-Haus nach.

Anhand der Überlegungen der Journalistin und Filmpublizistin Lucy von Jacobi in ihrem Beitrag „Im Schatten des Jupiterlichts“ von 1928 über die Arbeitsgebiete von Frauen in der Filmindustrie, behandelt Haupts ein weitgehend unbekanntes Kapitel des Weimarer Kinos. Dem vielfältigen Wirken der Frauen wird anhand von überlieferten Filmausschnitten, filmbegleitenden Materialien sowie autobiografischen Dokumenten nachgespürt.

Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe „Aufbruch in die Moderne. Kunst und Kultur in der Weimarer Republik“. Der Eintritt ist frei.  

 

Übersicht Vortragsreihe „Aufbruch in die Moderne. Kunst und Kultur in der Weimarer Republik“

26. März 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Winfried Speitkamp (Präsident Bauhaus-Universität Weimar) 

„Von der Weimarer Kathedrale zur Frankfurter Küche? Das Bauhaus und seine Ausstrahlungen“

 23. April 2020, 19 Uhr

Annika Haupts (Deutsche Kinemathek Berlin) „Im Schatten des Jupiterlichts – Weibliche Filmschaffende in der Weimarer Republik“

 28. Mai 2020, 19 Uhr

Prof. Dr. Thomas F. Schneider (Leiter Erich Maria Remarque-Friedenszentrum Osnabrück)

„Es ist ja immer noch Krieg! Der Erste Weltkrieg, Erich Maria Remarque und die deutsche Kriegsliteratur“  

 18. Juni 2020, 19 Uhr

Holger Schultze (Intendant Theater und Orchester Heidelberg)

„Die Dreigroschenoper – Rezeption und Aktualität“  

 01. Juli 2020, 19 Uhr

Bernd Polster (Publizist Bonn)

„Walter Gropius. Der Architekt seines Ruhms“


Veranstaltungsort

Ebert-Haus


Veranstalter

Stiftung Friedrich-Ebert-Gedenkstätte


 

Kontakt

Stiftung Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Pfaffengasse 18
69117 Heidelberg
Tel.: 06221/9107 - 0
Fax: 06221/9107 - 10  
E-Mail: friedrich@ebert-gedenkstaette.de

Die Dauerausstellung

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